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Global Marshall Plan | ||||||||||||
"Für eine gerechte Welt" Die Idee für einen globalen Marshall Plan wurde zuerst 1990 von Al Gore in seinem Buch "Wege zum Gleichgewicht - Ein Marshall Plan für die Erde" entwickelt. Anfang der 90 er wurde u.a. von Franz Alt, Joschka Fischer, Jo Leinen, Eva Quistorp, Wolfgang Rauls, Lutz Wicke, Carlhanns Damm ein ökologischer Marshallplan initiert, welcher von hundertausenden Bürgern und zahlreichen Organisationen unterstützt wurde. Gefordert wurden damals schon eine öko-soziale Marktwirtschaft (1. Forderung), 100 Millarden DM pro Jahr für die Umwelt und Steuern auf das Flugbenzin. Die fünf strategischen Eckpfeiler der Global Marshall Plan Initiative
Die Entwicklung des Global Marschall Plans Einen der zahlreichen Vorträge Al Gores hörte 1994 der Unternehmer Frithjof Finkbeiner, Pähl. Fortan widmete dieser sein unternehmerisches Engagement dem Unternehmen Menschheit. Als ersten Schritt begann er Vorträge zum Weltbevölkerungswachstum zu halten bei Rotary Clubs. Parallel beschäftigte sich der Mathematiker und Ökonom Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher, Ulm sich seit Jahren mit der Gestaltung der Globalisierung. Auch er hielt bei Rotary Vorträge zum Thema Bevölkerungswachstum. So lernten sich die beiden Vorträge haltend in New York kennen, als sie sich beide bei der UNFPA für eine Kooperation mit Rotary einsetzten. Rotary International unterzeichnete 1999 mit der UNFPA eine Kooperationsvereinbarung. In 2001 gründeten beide mit 22 anderen Partnern die Stiftung Weltvertrag.Die politische Dimension deckte Dr. Josef Riegler, ehem. Vizekanzler Österreichs, ab. Er gründete in 1997 das Ökosoziale Forum Wien, das sich für eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft einsetzt.
Am 16. Mai 2003 kamen rund 20 Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Religion, Medien Wissenschaft und anderen Bereichen der Zivilgesellschaft zusammen in der Überzeugung, dass die Menschheit die Herausforderungen der Globalisierung nur meistern und die Welt aus der Schieflage wieder in Balance bringen kann, wenn sie lernt die Kräfte zu bündeln. Alle verband die Überzeugung, dass das Richtige richtig bleibt, auch wenn keiner das Richtige tut und das Falsche bleibt falsch, auch wenn alle es tun. Ihren Lösungsansatz, der auf fünf gemeinsamen Punkten fußt, nannten sie in Anlehnung an das Erfolgsmodell der Nachkriegszeit und an Al Gores Wortschöpfung aus den neunziger Jahren "Global Marshall Plan Initiative". Die Initiative ist eine überparteiliche, interkulturelle, interreligiöse, unabhängige und integrative Bürgerinitiative. Der Stiftung Weltvertrag, die als dritten Punkt "Global Marshall Plan" auf die Tagesordnung des 16. Mai gebracht hatte, wurde die Koordinierungsaufgabe übertragen. Frithjof Finkbeiner und seine Frau Karolin gründeten im Oktober 2003 für die finanziellen Belange der Initiative die Global Marshall Plan Foundation. Aus ihrer oberbayerischen Garage versenden die beiden seit 2002 jährlich bis zu 150.000 Bücher der Initiative und verstärken die Aufklärung. Mit den Erlösen auch dem Buchversand, dem Honorar seiner Vorträge, sowie Spenden von Unterstützern finanziert und leitet Finkbeiner ein fünfköpfiges Team im Koordinationsbüro in Hamburg, mit dem zusammen er die Initiative koordiniert. Schnell wuchs das Netzwerk auf Tausende von unterstützenden Menschen und Hunderte von tragenden Organisationen. Unterstützer sind Privatleute ebenso wie hoch angesehene internationale Persönlichkeiten, Politiker, Gemeinden, Bundesländer, Unternehmen, Wissenschaftler und weltweit operierenden Nichtregierungsorganisationen. 2004 ernannten die Träger Finkbeiner, Radermacher und Riegler zum ersten Steuerungskreis der Initiative. Eigeninitiativ schaffen die Unterstützer in ihrem jeweiligen Umfeld Bewusstsein, klären über die Zusammenhänge der Globalisierung auf und helfen beim Begreifen von Problemen und Lösungsansätzen. Ein wesentliches Element zur Multiplikation sind Vorträge - Franz Josef Radermacher alleine hält Jahr für Jahr 250. Wenn jeder in einem Schneeballsystem pro Jahr bei nur einer weiteren Person Bewusstsein schafft und diese für eine Aufklärungskampagne gewinnt, teilen in 33 Jahren die gesamte Menschheit das gleiche Ideal, denn
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