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Camino de la Esperanza
"Ich will Weggefährte sein auf dem gemeinsamen Weg der Hoffnung."
Josef Otter wurde am 31. März 1944 in Haibach geboren und 1969 zum Priester geweiht. Nach Tätigkeiten in verschiedenen unterfränkischen Pfarreien wurde er für den Missionseinsatz freigestellt. Zwischen 1995 und 2006 war er Seelsorger der Pfarrei Mainaschaff. Pfarrer Otter starb am 12.04.2006 nach schwerer Krankheit.

Während seiner Aufenthalte in Kolumbien setzte er sich für sozial benachteiligte Menschen ein.

Neben dem Bau von verschiedenen Einrichtungen übernahm er ein herunter gekommenes Kinderheim mit 20 verwahrlosten Kindern, von denen er die beiden ärmsten adoptierte.
Heute bietet das Heim Platz für über 300 Kinder.

Pfarrer Otter galt als ein Priester mit großem Herzen für seine Mitmenschen und deren Nöte. Bei seiner langjährigen missionarischen Tätigkeit in Kolumbien hat er soziale Probleme und existenzbedrohendes Elend kennen gelernt.

2003 wurde Pfarrer Josef Otter (Mainaschaff) mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.



"Bei meiner Ankunft wurde auf der Verbindungsstraße Bogotá-Villavicencio heftig gekämpft. Es gab über 60 Tote. Unter ihnen viele Kindersoldaten. Einer von ihnen war der 16-jährige Santos Edison, er war von 1994 bis 1996 in unserem Kinderheim."
   Mit dem Kauf des Bad Neustädter Partnerkaffees unterstützen Sie in erheblichem Maße die Stiftung "Camino de la Esperanza". Vom Verkaufspreis fließen 1,28 Euro nach Kolumbien, seit 1994 waren das schon 82.500 Euro.

Die Stiftung ist in der Umgebung der Stadt Villavicencio Träger verschiedener Projekte, so werden beispielsweise Kinder in Kinderheimen versorgt, Kinder können Schulen besuchen, eine Ausbildung erhalten und sich auf ein anständiges Leben vorbereiten.
Auch Bürgerkriegsflüchtlinge und Straßenkinder finden durch diese Stiftung Hilfe.
In den Elendsvierteln wird für medizinische Hilfe gesorgt und etwas für die Gesundheit getan.
Kursprogramme für Frauen und Familienprogramme werden in zahlreichen Elendsvierteln der Stadt durchgeführt.


Viele konnten mit den erworbenen Erkenntnissen, vor allem im Nähen und Scneidern, und mit Hilfe von kleinkrediten Familienbetriebe gründen und ihre Familie mitversorgen.