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| Schule für Achacachi | |||
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Achacachi ist eine Stadt auf dem Altiplano der Anden am Ostufer des Titicacasee.
Ihre Geschichte reicht zurück bis in die Zeit der Inka, als sie noch Hauptstadt der Umasuyus-Volkes war. Heute leben etwa 10.400 in der Stadt. Die Stadt lebt vor allem von landwirtschaftlicher Produktion, die auf Grund der vorherrschenden Armut teilweise mit primitivsten Mitteln betrieben wird. Vor allem die Schafzucht und der Anbau von Kartoffeln, Quinoa und Futtergetreide sorgt für das tägliche Auskommen. |
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Bolivien gilt als das Armenhaus Südamerikas. Ein Grund dafür ist die jahrelange Ausbeutung der Ressourcen durch ausländische Unternehmen. Die Unzufriedenheit der Bevölkerung über diese Situation führte zu Protesten und Aufständen, bei denen auch Zivilisten getötet wurden. Seit dem Jahr 2006, als Evo Morales, Führer der sozialistischen Partei Boliviens zum Präsidenten gewählt wurde, hat sich die Lage entspannt. Er fordert eine 50%ige Abgabe der ausländischen Erdöl und Erdgasunternehmen an die Bevölkerung Boliviens, um die Armut der Bevölkerung zu bekämpfen und sie auch am Rohstoffreichtum Boliviens teilhaben zu lassen. | |||
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Der Franziskanerorden "der unbefleckten Empfängnis" hat die Schule vor etwa 15 Jahren aufgebaut, die sich lediglich aus Hilfs- und Spendengeldern finanziert. Von staatlicher Seite fließt eher mäßige Unterstützung. Die Schule bietet Platz für 470 Schüler zwischen 5 und 14 Jahren.
Mit Spendengeldern der Pfarrei Geiselbach und dem Eine Welt Laden Bad Neustadt an der Saale kann die Schule am Laufen gehalten und die Ausstattung der Schule verbessert werden. | ||